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TIEFBAU
Auswahl von diversen Projekten:

- Unterinntaltrasse Hauptbaulos H2-2 Radfeld
- Unterinntaltrasse Hauptbaulos H8 Jenbach
- Unterinntaltrasse Hauptbaulos H4-3 Stans
- Unterinntaltrasse Hauptbaulos H6 Terfens
- PF10 Voreinschnittstunnel Flirsch mit Ankerwand
- B178 Unterflurtrasse Bruckhäusl
- A12 Inntalautobahn Tunnel Amras

BRENNER EISENBAHN UNTERINNTALBAHN H6
GALERIE TERFENS

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Die Brenner-Eisenbahn-Gesellschaft kurz BEG ist eine Tochter der ÖBB. Sie errichtet die Unterinntallbahn als 2-gleisige Eisenbahnstrecke weitestgehend untertage. Unser Ingenieurbüro bearbeitet in der Planungsgemeinscht PGOB (Geoconsult, B+O) die offenen Bauweisen der Hauptbaulose H2-2 Radfeld, H8 Jenbach, H4-3 Stans und H6 Galerie Terfens. Zur Ausführung kommen Wannenbauwerke, Kastenquerschnitte und Gewölbequerschnitte.


Hauptbaumaßnahme H6
Galerie Terfens

Allgemeine Beschreibung

Zwischen dem Westportal des Tunnels Vomp - Terfens und dem Beginn der Unterflurtrasse in Fritzens wird seit Oktober 2003 für die Neubautrasse ein nach Süden hin mit Fensteröffnungen versehenes Galeriebauwerk in offener Bauweise errichtet. Auf dem überschütteten Galeriebauwerk ist eine neue Gemeindeverbindungsstraße zwischen Fritzens und Terfens geplant. Im Ostbereich wird die nördlich der Galerie entstehende Geländemulde mit Tunnelausbruchmaterial aus dem benachbarten Vortrieb H5 Terfens aufgefüllt und einer landwirtschaftlichen Nutzung zugeführt. Um die Querungsmöglichkeiten für das Wild sicherzustellen bzw. zu verbessern, errichtet die BEG eine Grünbrücke über die Bahnanlagen und die neu entstehende Gemeindeverbindungsstraße. Die prognostizierten Baukosten belaufen sich auf ca. 18,5 Millionen Euro, die voraussichtliche Fertigstellung ist Ende 2006 geplant.


Technische Beschreibung

Die Neubautrasse wird an die Bestandstrecke herangeführt, so dass eine Verlegung der bestehenden Gleise Richtung Süden auf einer Länge von ca. 1800 m erforderlich war. Im Nahbereich des Inns waren für die Gleisverlegung umfangreiche Ufersicherungs- maßnahmen notwendig. Die beengten Platzverhältnisse zur Bestandstrecke verlangten im Westbereich Hangsicherungsarbeiten auf einer Gesamtlänge von ca. 630 m in Form einer Spritzbeton-Nagelwand und einer ca. 10 m hohen Spundwand. In diesem Bereich werden unterhalb der Sohlplatte Bohrpfähle mit einer Länge von 6 m als zusätzliche Gründung hergestellt. Um eventuelle Stör- fallflüssigkeiten aus dem Fahrraum der Neubaustrecke temporär zu speichern, wird bei km 56,000 ein unterirdisches Störfallbecken (mit einem Speichervolumen von ca. 130 Kubikmeter) zwischen Galerie und Bestandstrecke errichtet.


Eckdaten

> Länge Galerie gesamt: 1.330 m
> Einbau Beton: ca. 60.000 m3
> Einbau Baustahl: ca. 5.800 Tonnen
> Kostenprognose: 18,5 Millionen Euro
> Baubeginn: Oktober 2003
> Bauende: Mitte 2007

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